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CORONA - Informationen zum Coronavirus COVID-19

Weiterführende Informationen http://www.vs.ch/convid-19

13. März 2020 Coronavirus (COVID-19)
Der Staatsrat ergreift strikte Massnahmen

Die Walliser Kantonsregierung ergreift strikte Massnahmen, um die Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie im Kanton einzudämmen:
Schliessung von Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen und Freizeiteinrichtungen, Verbot von Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen, Verbot von Aktivitäten und Veranstaltungen von Sport- und Kulturgruppen, Empfehlung, von allen Aktivitäten mit weniger als 50 Personen abzusehen, Begrenzung der Anzahl der Personen in Cafés, Restaurants und Kantinen auf 50, Verbot von Besuchen in Gesundheits- und sozial-medizinischen Einrichtungen und Institutionen und anderen Institutionen, sofern keine begründeten Ausnahmen vorliegen, Begrenzung des Kontakts mit gefährdeten Personen. Diese Massnahmen, die ab sofort bis 30. April 2020 in Kraft sind, können je nach Situation weiterentwickelt werden.

Der Bundesrat hat beschlossen, die Massnahmen gegen das Coronavirus zu verstärken, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen.
Um die Ausbreitung des Virus so weit wie möglich zu verlangsamen, Risikogruppen so weit wie möglich zu schützen und die Gesundheitsdienste in die Lage zu versetzen, mit schweren Fällen umzugehen, hat der Staatsrat beschlossen, die folgenden zusätzlichen Massnahmen zu ergreifen, die in seine Zuständigkeit fallen:

  • Schliessung aller öffentlichen und privaten Schulen im obligatorischen und postobligatorischen Bildungsbereich, Berufsfachschulen, der Zentren für überbetriebliche Kurse und der Einrichtungen zur frühkindlichen Betreuung (Kinderkrippen und Tagesstätten) unter Beibehaltung der schulischen Pflichtbetreuung in Härtefällen, insbesondere dort, wo es keine Kinderbetreuungseinrichtung gibt oder wo die Eltern wesentliche Aufgaben, insbesondere im Hinblick auf Gesundheit und Sicherheit, wahrnehmen);
  • alle öffentlichen oder privaten Veranstaltungen zu verbieten, an denen mehr als 50 Personen, einschliesslich der Organisatoren und des Personals, teilnehmen; Ausnahmen können vom Staatsrat bei überwiegendem öffentlichen Interesse bewilligt werden;
  • Veranstaltungen, an denen weniger als 50 Personen teilnehmen, können stattfinden, wenn Präventivmassnahmen eingehalten werden;
  • Behörden, Kultur- und Sportverbänden, Unternehmen und anderen zu empfehlen, von allen Aktivitäten, Veranstaltungen und Treffen, an denen weniger als 50 Personen teilnehmen, abzusehen;
  • die Schliessung von Kinos, Theatern, Konzerthallen, Diskotheken, Bars, Nachtclubs, Massagesalons, Skigebieten, Sporthallen, Fitnesszentren, Wellnesszentren, Schwimmbädern und Thermalbädern, Museen, Mediatheken, Jugendzentren und anderen Orten der Unterhaltung, Kultur und des Sports zu verfügen.
  • den Hotel- und Gaststättenbetrieben, mit Ausnahme der oben genannten, den Weiterbetrieb zu genehmigen unter der Voraussetzung, dass sie nichtmehr als 50 Personen inklusive Personal zur gleichen Zeit und auf dem gleichen Raum unterbringen, und erhöhte Hygienestandards und angemessene soziale Distanz zwischen jedem Kunden, ob sitzend oder stehend, garantieren;
  • - sportliche und kulturelle Aktivitäten und Gruppenveranstaltungen, sowohl Profi- als auch Amateursportler, jeder Art und Kategorie, unabhängig von der Anzahl der anwesenden Personen, zu verbieten. Individuelle Aktivitäten sind erlaubt, vorausgesetzt, dass die Hygienemassnahmen (einschliesslich der Händedesinfektion) und eine angemessene soziale Distanz eingehalten werden;
  • verlangen, dass bei allen kommerziellen Aktivitäten, die der Öffentlichkeit zugänglich sind, eine angemessene soziale Distanz und verstärkte Hygienemassnahmen eingehalten werden;
  • die öffentlichen Verkehrsunternehmen zu verpflichten, den normalen Dienst mit verstärkten Hygienemassnahmen und angemessener sozialer Distanz zu erbringen;
  • Besuche von Gesundheits- und sozial-medizinischen Einrichtungen und Institutionen grundsätzlich zu verbieten, ausser in begründeten Fällen;
  • bei der Einberufung von Zivilschutzpersonal die besonderen Bedürfnisse der Gesundheits-, sozial-medizinischen und Sicherheitseinrichtungen sowie der Wirtschaft zu berücksichtigen;
  • die Aufforderung an den Bundesrat zu wiederholen, den Grenzübergang zu Italien zu beschränken;
  • den Kontakt mit Risikopersonen (Menschen ab 65 Jahren und Menschen aller Altersgruppen, die an einer der folgenden Krankheiten leiden: Krebs, Diabetes, krankheits- oder therapiebedingte Immunschwäche, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen) zu begrenzen;
  • gefährdeten Personen dringend davon abraten, sich um Kinder zu kümmern, an öffentlichen oder privaten Veranstaltungen teilzunehmen, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen, es sei denn für medizinische oder berufliche Zwecke oder für den Kauf von Grundbedarfsgütern;
  • nachdrücklich zu empfehlen, dass die Bevölkerung die Regeln der Hygiene und der sozialen Distanz in zwischenmenschlichen Beziehungen einhält;

Diese Massnahmen treten ab sofort in Kraft und werden bis zum 30. April 2020 um Mitternacht aufrechterhalten. Sie können je nach Situation weiterentwickelt werden.

In Anbetracht dieser neuen Anforderungen wurden das Formular und die E-Mail-Adresse, die den Veranstaltern zur Orientierung dienen sollten, entfernt.
Nützliche und aktualisierte Informationen über die Situation des Coronavirus im Wallis finden Sie unter: www.vs.ch/covid-19

Kontaktperson
Esther Waeber-Kalbermatten, Vorsteherin des Departements für Gesundheit, Soziales sund Kultur, 079 248 07 80

 

 

Coronavirus (COVID-19) - Schutz der gefährdetsten Bevölkerungsgruppen

10/03/2020 | Dienststelle für Gesundheitswesen

Um besonders komplikationsgefährdete Bevölkerungsgruppen vor COVID-19 zu schützen, hat das Departement für Gesundheit, Soziales und Kultur (DGSK) beschlossen, die Tagesstrukturen vorübergehend zu schliessen, um die Risiken für gefährdete Personen einzuschränken. Ausserdem erinnert es die Bevölkerung und die Gesundheitseinrichtungen daran, sich an die anzuwendenden Verhaltensweisen zu halten. Gesunde Menschen sind gebeten, sich solidarisch zu zeigen, indem sie die Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) befolgen.

Angesichts der Verbreitung des Coronavirus in der Schweiz hat das BAG am vergangenen Freitag seine Strategie angepasst. Da die Eindämmung der COVID-19-Epidemie durch die Isolierung von Fällen nicht mehr anwendbar ist, werden die Tests an Menschen mit Symptomen nicht mehr systematisch durchgeführt. Die Bemühungen konzentrieren sich nun auf Menschen mit erhöhtem Komplikationsrisiko und auf die Behandlung schwerer Fälle.

Menschen mit einem besonderen Risiko für Komplikationen sind:

  • Personen über 65 Jahre
  • Personen aller Altersgruppen mit Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronischen Atemwegserkrankungen, Krebs
  • Personen mit Erkrankungen und Behandlungen, die das Immunsystem schwächen.

Diese Personen werden darum gebeten:

  • die öffentlichen Verkehrsmittel während den Stosszeiten zu meiden
  • ausserhalb der Stosszeiten einzukaufen oder sich beliefern zu lassen
  • öffentliche Veranstaltungen zu meiden
  • unnötige Treffen und Termine zu vermeiden (z.B. Familientreffen, Zahnarzt- oder Physiotherapietermine)
  • den telefonischen Kontakt mit der Familie und Freunde zu bevorzugen
  • Kontakte mit erkrankten Personen zu vermeiden
  • sich beim Auftreten von Symptomen (Husten und Fieber) sofort an ihren Arzt zu wenden.

Um die am stärksten gefährdeten älteren Menschen zu schützen, werden die Tagesstrukturen ab Freitag, den 13. März morgens auf unbestimmte Zeit geschlossen. Ziel ist es, Kontakte mit Bewohnerinnen und Bewohnern der Alters- und Pflegeheime (APH) so weit wie möglich einzuschränken. Die Mahlzeiten werden von den üblichen Organisationen nach Hause geliefert. Die sozial-medizinische Koordinationsstelle (SOMEKO) informiert über dieses Thema und über alle Anfragen zur Pflege und Hilfe zu Hause (info@someko.ch, 027 604 35 42). Während dieser Zeit werden Klientinnen und Klienten der Tagesstruktur vorrangig Zugang zu Kurzaufenthaltsbetten in einem APH erhalten.

Das DGSK fordert Menschen mit guter Gesundheit auf, sich mit allen schutzbedürftigen Personen solidarisch zu zeigen, indem sie die vom BAG erlassenen Regeln anwenden, d.h. Abstand halten (mindestens zwei Meter), regelmässiges Händewaschen, Vermeidung von Händeschütteln und Umarmungen, Husten in ein Taschentuch oder in die Ellenbogenhöhle. Sie werden auch gebeten, Besuche in APH und Krankenhäusern auf ein Minimum zu beschränken. Die Bevölkerung wird jedoch ermutigt, regelmässig telefonischen Kontakt zu gefährdeten Menschen aufzunehmen, um ihre Isolation zu vermeiden.

Bei Husten- und Fiebersymptomen werden die Menschen gebeten, zu Hause zu bleiben und bevor sie zum Arzt oder in die Notaufnahme gehen, immer erst anzurufen.

Weitere Informationen zu diesem Thema sind auf der Webseite des Staates Wallis unter www.vs.ch/covid-19 verfügbar.


Dokument 2020_03_13_-_MM_-_Massnahmen_COVID19.pdf (pdf, 77.3 kB)


Datum der Neuigkeit 13. März 2020
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