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«Bleiben Sie daheim» – Bundesrat verbietet Gruppen von mehr als fünf Personen

Weiterführende Informationen https://www.vs.ch/de/web/coronavirus

Gesundheitsminister Berset appelliert an die Bevölkerung, «jetzt wirklich» zuhause zu bleiben. Ausserdem spricht der Bundesrat weitere 32 Milliarden Franken für die Wirtschaft.

Der Bundesrat verhängt ein Verbot für Treffen mit Personen ab fünf Personen. Damit sind auch Gruppen gemeint, die beispielsweise in Parks zu nahe bei einander sitzen. Es gelten die hygienischen Massnahmen und den Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten. Sonst drohen Bussen von 100 Franken. «Wir sind nahe an der Ausgangssperre», sagt Bundesrat Alain Berset.

Es gilt vor allem sich mit den älteren Menschen und jenen, die besonders gefährdet sind, solidarisch zu zeigen, sagt Berset. «Was uns schützt ist unser Verhalten. Damit können wir beeinflussen, wie viele Menschen erkranken und sterben und ob die Intensivstationen überlastet sind.»

«Es ist nicht die Ausgangssperre, die uns schützt. Was uns schützt, ist unser Verhalten. Das entscheidet darüber, ob die Massnahmen erfolgreich sind», sagte Berset. Zudem zeige der Blick ins Ausland, dass allzu starke Massnahmen nicht der beste Weg seien, um das Virus einzudämmen. Die Bewegungsfreiheit sei der Bevölkerung wichtig.

Es gehe jetzt darum, das Kontaktverbot umzusetzen. Das sei nicht einfach, gab Berset zu. «Der Alltag ist mühsamer geworden.» Doch es gehe nun darum, den vom Virus am stärksten Betroffenen und Gefährdeten zu helfen. «Wir müssen alles tun, um den Spitalbetrieb aufrechtzuerhalten.»

Einschränkungen gelten überall

Das funktioniere nur, wenn alle mitzögen. Berset appellierte erneut an das Verantwortungsbewusstsein von jedem und jeder. «Wir haben gemerkt, dass wir den Aufruf verstärken müssen.» Nicht alle hätten sich in den vergangenen Tagen daran gehalten, soziale Kontakte einzuschränken.

Deshalb würden nun spontane Versammlungen von mehr als fünf Personen verboten, sagte Berset. Das gelte überall: Auf der Strasse, in Pärken, auf Plätzen. Die Behörden könnten auch Gebiete absperren, falls das nötig sei.

Wer sich nicht an die Anweisungen halte, riskiere eine Ordnungsbusse von 100 Franken. «Es ist nun an der Zeit, wahrzunehmen, dass er der letzte Moment ist, um die Massnahmen ernstzunehmen und umzusetzen.»

Das Wichtigste im Überblick

  • Der Bundesrat hat am Freitag Ansammlungen von mehr als fünf Personen im öffentlichen Raum verboten. Sonst droht eine Busse.
  • Arbeitgeber im Baugewerbe und in der Industrie verpflichtet er, die Empfehlungen des Bundes zur Hygiene und zum Abstandhalten einzuhalten.
  • Ausserdem spricht der Bundesrat zusätzlich 32 Milliarden Franken für die Wirtschaft.


Datum der Neuigkeit 20. März 2020
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