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Ambulanzplanung Oberwallis - Neustrukturierung

Planung der Ambulanzen im Oberwallis
Verlegung der Ambulanz von Münster nach Fiesch und zusätzliche Nachtambulanz in Gampel

Der Staatsrat hat mehrere Anpassungen bezüglich des Ambulanzdispositivs im Oberwallis beschlossen. Die Ambulanz im Goms wird von Münster nach Fiesch verlegt. In Gampel wird eine Nachtambulanz hinzugefügt. Die zweite, im Pikettdienst betriebene Nachtambulanz in Visp wird aufgehoben. Diese Anpassungen werden eine bessere Verteilung des Aktivitätsvolumens der betroffenen Ambulanzen ermöglichen, ohne dass sich insgesamt die Hilfsfristen verschlechtern. Der Staatsrat hat zudem die Kantonale Walliser Rettungsorganisation (KWRO) beauftragt, ihre Bemühungen zur Stärkung des Dispositivs der First Responder fortzusetzen. Die Regierung plant auch, das gesamte kantonale Dispositiv der präklinischen Nothilfe und dessen Finanzierung letztendlich zu überprüfen. Damit kommt er den Forderungen nach, die im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens in diesem Sinne gestellt wurden. Die entsprechenden Vorstudien und Analysen werden sobald wie möglich eingeleitet.

Einige Ambulanzbasen, die weit von den städtischen Zentren entfernt liegen, haben Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von Fachpersonal. Zudem haben sie auch Finanzierungsprobleme, was auf ein zu geringes Aktivitätsvolumen zurückzuführen ist. Dies gilt insbesondere für die Ambulanz in Münster. Die zweite Nachtambulanz in Visp ist ebenfalls mit einer unzureichenden Auslastung konfrontiert. Sie wurde bis zum 31. Dezember 2021 im Pikettdienst betrieben und seither vorübergehend durch eine neue Nachtambulanz in Bitsch ersetzt.

Die KWRO analysierte verschiedene Szenarien, um die geeignetste Lösung zu finden. Der Bericht der KWRO wurde im Mai dieses Jahres in die Vernehmlassung gegeben. Darin wird empfohlen, eine Nachtambulanz in Gampel hinzuzufügen, die Nachtpikett-Ambulanz in Visp endgültig aufzugeben und die Nachtambulanz von Münster nach Bitsch oder Mörel zu verlegen.

Die in der Vernehmlassung vorgeschlagenen Anpassungen wurden im Allgemeinen begrüsst. In den Vernehmlassungsantworten wurde jedoch auf die Schwierigkeiten hingewiesen, eine optimale Verteilung der Ambulanzbasen über den ganzen Kanton zu finden.
Aus diesen verschiedenen Gründen und um die Bedenken der Region Goms zu berücksichtigen, entschied sich die Regierung für eine 24-Stunden-Ambulanz in Fiesch als Ersatz für diejenige in Münster. Bis zum Abschluss des Ausschreibungsverfahrens für die Ambulanzbasis in Fiesch wird das derzeitige Übergangsdispositiv beibehalten, das heisst eine 24-Stunden-Ambulanz in Münster, eine Nachtambulanz in Bitsch und eine Nachtambulanz in Visp.

Der Staatsrat beauftragte zudem die KWRO, seine Bemühungen fortzusetzen, um das Unterstützungsdispositiv der First Responder insbesondere in den Seitentälern des Kantons zu stärken. Eine Bedarfsanalyse, um das aktuelle Dispositiv zu ergänzen, ist derzeit bei der KWRO in Bearbeitung. Seine Umsetzung wird im 4. Quartal 2022 beginnen.
Im Vergleich zur bisherigen Planung wird das Ambulanzdispositiv im Oberwallis bis zur Gesamtrevision gestärkt. Darüber hinaus können die Gemeinden in der touristischen Hochsaison auf eigenen Wunsch und auf eigene Kosten Zusatzdispositive vorsehen.



Datum der Neuigkeit 23. Juni 2022
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